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EOR2018 – TAG 8 – Auf zum Rosengarten an der blauen Moschee

Guten Morgen, die Sonne lacht über Istanbul. Frühstück im nahegelegenen Restaurant und Schminken in der Toilette und im Auto. Was soll man auch anderes Sagen eine sehr schöne Stadt und es macht schon Spaß nun die ganzen  Gesichter nach der doch mehr oder weniger anstrengenden Anfahrt zu sehen. Dank Sonderwunsch vergangener Rallyes nun auch ein freier Tag in Istanbul, immer noch zu wenig für so eine große Stadt, aber immerhin. Also los geht’s mit Sightseeing und Shopping. Zumindest einigten wir uns nach dem aufsuchen von zwei Schuhläden darauf uns aufzuteilen. Christian machte mit dem Fotoapparat die Innenstadt unsicher und gönnte sich eine Behandlung beim Friseur und mit Rasur, flambieren und Haare schneiden. Abbiegen in Seitengassen lohnt sich immer. Das Beste ist vermutlich die Reparatur der alten Casio F-9W durch einen lokalen Uhrenmacher, Yusuf Önal,  der die Uhr wegen eines Wasserschadens komplett zerlegte und reparierte. Frisch abgedichtet und geölt hält sie sicher wieder länger, was ein Talent. Angelika und Suvdmaa schlendern durch die Einkaufspassagen und kauften die ein oder andere kleine Sache. Axel blieb in einem Restaurant und erledigte Papierkram, was er bereits während der Reise immer mal wieder machen muss um den Laden in Deutschland am Laufen zu halten. Apropos schlendern, verglichen mit 2016 sind wieder enorm viele Leute in der Innenstadt unterwegs, allerdings hat sich das Publikum auf ein arabisches verlagert. Für die Leute sicher nicht verkehrt da diese sehr stark vom Tourismus abhängig sind. Plötzlich, komplett unverhofft kam über die WhatsApp Gruppe eine Meldung des Organisationskomitees welche uns erst einmal einen schönen Tag wünschte und gleichzeitig eine weitere Aufgabe für uns hatte. Das Team 42 – Simply the best hat im 2016 angelegten Rosengarten der Allgäu Orient Rallye einen Rosenstrauch niedergelegt und diesen Gilt es zu finden und noch ein paar Fragen zu beantworten. Nach ca. einer Stunde Laufen, Baklavat und Chei fanden die Jungs und Mädels schließlich durch leichtes Nachfragen bei Einheimischen den genauen den Ort am Friedensplatz (Gülhane Park)der Blauen Moschee, Aufgabe erfüllt. J

Als Abschluss des Tages bot sich eine Bosporus Kreuzfahrt an, welche uns alles in nächtlicher Ausleuchtung präsentierte. Sehr kalt und windig, aber definitiv eine sehr schöne Tour. Das Schiff unter der Kulisse der Bosporusbrücke, sagenhaft. Der perfekte Ort für ein Günzburger Weizenbier Sticker, weitere Aufgabe erledigt.

Anschließend ging es mit einem Taxi zurück  und nach einem Bier zum Tagesabschluss fielen heute wirklich mal alle zügig ins Bett. Morgen also Programm an der Blauen Moschee, das wird spannend.

EOR2018 – TAG 7 – Die Istanbuler Altstadt ist schön

Das Wetter war schön und früh ging es wieder los. Neben Kaffee machen, aufstehen, Frühstück bereiten und anschließendes Abwaschen haben sich schon ein paar Abläufe super eingespielt. Christian schlief die Nacht wieder in der Hängematte unter freien Himmel, und die anderen wieder in ihren Fahrzeugen.

Heute ein entspannter Tag mit Anfahrt nach Istanbul. Team 51 entschied sich heute eine Fotobuchaufgabe vom Vortag zu erledigen die bedauerlicherweise falsch gedruckt wurde. Eine Sightseeingtour bei welcher Beweisbilder gemacht werden müssen, also eine perfekte Art das Umland zu erkunden. Nach dem gemeinsamen Übersetzen aller Teams über eine Gestas Fähre begannen die Mädels und Jungs ihre Tour. Insgesamt hat der örtliche Sponsor die Strecke mit kleinen EOR2018 Plaketten so gepflastert das es die Bilder fast nicht benötigt hätte. Beweisfoto vor erster Weltkriegs Propellermaschine bei einem riesigen Museum (Cannakale Destani)und weiter zum Monument 57. Piyade Alayi Sehitligi, bei welche  wir eine Schulklasse mit freundlichen Kindern uns ihre Englischkünste zeigten. Mit den von Axel mitgebrachten Süßigkeiten, konnten wir allen ebenfalls eine Freute machen konnten. Kamelle für alle. 😀

Die Monumente wurden größer und trotz kurzer heftiger Regelfälle die schnell wieder dem Sonnenschein wischen, ging es weiter. Was soll ich sagen, schaut einfach mal auf die Bilder, auch wenn die Aussicht das nur zum Teil wiederspiegeln kann.

Wir begannen Istanbul anzufahren, welches wir am Abend im Nebel und Regen erreichten. Dies machte die Stadtinterne Fahrt noch etwas schwieriger und stressiger als sie ohnehin schon war.

Stadteinwärts wurde wir, bei zunehmender Verkehrsdichte und Gedränge welches mit europäischen Verhältnissen schwer vergleichbar ist von einem Zivilfahrzeug beim Auffahren auf dem Standstreifen (den zuvor viele andere Fahrzeuge auch nutzen) angehalten. Bad- and Good Cop beschreibt diese Situation wohl am besten. Ohne Englisch erläuterte und wild gestikulierend erläuterte er unser Fehlverhalten und kontrollierte unsere Papiere. Anschließend ließ er uns unter Schulterklopfen wieder losfahren. Nun begann die wilde Suche, bedauerliche war der Parkplatz nicht leicht zu finden, mehrfaches hin und herfahren unter sehr vollen Verkehr mit Passanten auf der Straße bei schwieriger Wetterlage. Ein hoch auf die Funkgeräte, ein Hoch auf Markus Neuner. Beide Fahrzeuge verloren sich aber als ein Taxifahrer auf Christians E-Klasse auffuhr. Dem Mercedes passierte nichts, nur die Front vom Taxi sah schon einmal etwas besser aus. Der Junge Taxifahrer war froh dass nichts weiter passierte und da der Mercedes keinen Schaden hatte ging es normal weiter. Glück gehabt. Leider war ein widerfinden wegen der Verkehrssituation nicht möglich, deswegen suchten nun beide nach dem Parkplatz. Im Rahmen dessen fuhren die Fahrzeuge durch sehr enge Altstadtgassen. Langes Rangieren und auch ein Aufsetzen bei der E-Klasse plus Warnmeldung im Display (vermutlich Ölwarnung wegen zu langer steiler Position, ließen den Blutdruck steigen. Werden wir kontrollieren müssen. Allerdings waren keine weiteren Schäden zu sehen, also ging es weiter. Schließlich fanden wir den Parkplatz am Taximplatz, auf einen Parkhaus. In diesen Moment trafen sich beide Fahrzeuge wieder und der Fahrzeugeinlauf war als wären sie nie getrennt gewesen. Da bereits ein Großteil der Teams anwesend war, gab es leider nicht mehr viele Plätze. Aber Platz ist in der engsten Hütte, also Nachtlager aufgeschlagen und dann nochmal die Innenstadt unsicher, man beachte Angelikas Talent mit der heimischen Tierwelt. Am Nachtbartisch machten wir noch ein paar Flaschen Wein leer. Direkt neben der historischen Straßenbahn, ist dieser Standplatz schon sehr sehr cool. Bars, Clubs, Hotels, Märkte. Hier schläft nichts, wie auch bei weit über 15 Millionen Einwohnern.

EOR2018 – TAG 6 – Canakkale und Besuch Troja

Guten Morgen :-),

in der Nacht trafen nach und nach noch mehr Teams ein, bis auf Christian, der sich mit der Hängematte zwischen T4 und Geländer gehangen hat bekam dies aber keiner der Anderen mit.

Wachgeküsst von der Sonne standen gegen sieben Uhr alle auf und gingen dann zum Frühstück im am Strand  gelegenen Restaurant. Im Anschluss begann die Startaufstellung der Rallyeautos zum gemeinsamen Autokorso zurück zur Fähre. Bedauerlicherweise hatte sich die Polizei nicht pünktlich eingefunden, und so hieß es warten. Nach Eintreffen fuhren alle mehr oder weniger zusammen zum Hafen. Die Holzpferde wurden vor Ort am anderen „kleinen“ Holzpferd gestellt, leider ist bis dato noch keine Info zum Siegerpferd mitgeteilt wurden. Viele Einheimische bestaunten die Werke der verschieden Teams, von Klein, groß, hässlich, aufwendig, simple war alles vertreten. Unseres war natürlich die Nummer 1 der Herzen. Ein Team startete die Gesangsaufgabe mit einen recht großen Talent vor dem trojanischen Pferd. Alle meine Entchen und Bruder Jakob wurde nur getoppt durch die dritte Einstudierung eines Popttels, der mir leider entfallen ist. :-/

Der Plan für den heutigen Tag bestand im Sightseeing, also auf nach Troja zu den Ruinen die eine beeindruckende Größe aufweisen und anschließend etwas durch die Nebenstraßen fahren und Shopping.

Am Abend dann die sehr coole Überraschung, die Stadt Cannakale mit dem Sponsor, Fährbetreiber Gestas, lud uns auf eine Schiff zum Abendessen ein. Durch bereitgestellte Busse wurden wir direkt in die Innenstadt gefahren und betraten das Schiff. Neben diversen Ansprachen und auch geschichtlicher Erläuterung rund um Cannakale und Troja wurde lecker gegessen und getanzt. J

Plötzlich, ohne Vorwarnung schlug das Organisationskomitee zu. „Wer hat seine Rucksäcke mit den Kronkorken dabei?“ rief einer. Wir, ganz lässig hatten dank Suvdmaa natürlich alles dabei. Sucht uns aus den nummerierten Kronkorken das Geburtsdatum 24.03.1969, vom Gestas Geschäftsführer  in fünf Minuten heraus. Also, nichts wie ran. Dank der Unterstützung vom Team 50 (Camelliner) die ebenfalls am Tisch saßen wurde diese Aufgabe gelöst. Etwaige Lösungsversuche wie Nummern Streichen, neu schreiben wurde unter der Aufsicht des OK vereitelt. Ein weiterer Stempel für erfüllte Sonderprüfungen wurde erlangt.

Es ging jetzt Schlag auf Schlag. Beim Warten auf die Busse zum zurückfahren klebte Suvdmaa plötzlich auf ein eben vorbei, und gehaltenes Polizeifahrzeug einer Günzburger Weißbier Sticker vor den Augen zahlreicher anderer Teams und dem Organisationskomittees an das Fahrzeug. Die Polizisten saßen also noch drin, und unter Posen entstand ein Beweisbild. Sichtlich beeindruckt verdienten wir uns für diese Dreistigkeit einen weiteren Stempel. Glücklicherweise sind wir ohne Tasern und Pfefferspray aus der Sache gekommen.

Der Abend wurde anschließend durch Wein und diverse wichtige Gespräche, also Manöverkritiken, Umgangston mit- und untereinander, also alles rund ums Team abgeschlossen. In der Hoffnung dass wir uns alle besser aufeinander einstellen können und unterstützen. Viele Teams haben damit zu diesem Zeitpunkt zu kämpfen, Tschaka.

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